Videoarten

ScreenCasts (Bildschirmaufnahmen)

Die Video-Aufzeichnung eines Gerätebildschirmes wird ScreenCast genannt. Damit können bestimmte Abläufe auf dem Gerätebildschirm festgehalten, beschrieben und erklärt werden. mehr...

StopMotion - Trickfilme

StopMotion ist eine Filmtechnik, die darauf basiert, viele einzelne Bilder (Fotos) einer bestimmten Szene zu erstellen und die fotografierten Objekte (beispielsweise Lego-Figuren, Knete, Papier bzw. einzelne Zeichnungen, etc.) jeweils zwischen den einzelnen Bildern zu bewegen oder zu verändern, so dass sich die Objekte im späteren Film bewegen. Einfach ausgedrückt besteht ein Film ebenfalls lediglich aus vielen einzelnen Bildern, die rasch hintereinander abgespielt werden (meist mit einer Framerate zwischen 24 und 30 Bildern pro Sekunde). Grundsätzlich gilt: Je mehr Einzelbilder, desto fliessender sind die Bewegungen.

Mit der StopMotion-Technik lassen sich auch Erklärvideos realisieren, beispielsweise um Vorgänge in der Natur zu beschreiben. Die Vorteile liegen darin, dass mit der StopMotion-Technik sehr kreativ gearbeitet werden kann. Mit kreativen Trickfilmeffekten können beispielsweise Texte plötzlich verschwinden und per Handbewegung wieder erscheinen. Damit können unterhaltsame Extras erzeugt werden. Die Erstellung von StopMotion-Videos ist aber mit einem gewissen Aufwand verbunden und ein Stativ (auch selbst gebastelt mit einer Kiste oder etwas ähnlichem) ist dafür unabdingbar.

StopMotion einfach erklärt mit einem StopMotion-Film

Erstellung von Trickfilmen mit mobilen Geräten

Trickfilme mit der StopMotion-Technik werden am einfachsten mit mobilen Geräten erstellt. Natürlich wäre es auch möglich, mit einem Fotoapparat Fotos zu schiessen, diese anschliessend auf den Computer zu übertragen und dort in einer entsprechenden Software zu einem Film zusammenzuschneiden.

Zeitraffer oder Timelapse

Die Timelapse-Technik basiert auf der StopMotion-Technik, allerdings werden die einzelnen Bilder nicht jeweils von Hand ausgelöst, sondern in einem bestimmten automatischen Intervall (bspw. alle x Sekunden). Das Intervall kann dabei frei gewählt werden. Für schnelle Bewegungen empfiehlt sich ein kürzeres Intervall (bspw. 1 s) für langsamere Bewegungen ein längeres Intervall. Mit dieser Technik kann beispielsweise der Prozess bei der Erstellung einer Zeichnung oder bei chemischen Reaktionen festgehalten werden. Die Timelapse-Technik ermöglicht es, Dinge, welche über einen längeren Zeitraum passieren, in einer kurzen Zeit zu veranschaulichen. Der Umgang mit wechselnder Beleuchtung ist alledings etwas herausfordernd wie das folgende Beispiel zeigt.

Legetechnik

Die Legetechnik basiert darauf, dass ausgeschnittene Objekte unter die Kamera gelegt werden, während bestimmte Vorgänge erklärt werden. Mit dieser Technik können sehr kreative Erklärvideos erstellt werden, Legetechnik-Videos sind allerdings relativ aufwändig und ein Stativ ist auch bei dieser Technik notwendig.

GreenScreen

Die GreenScreen-Technik ist in der modernen Fernseh-Filmproduktion sehr verbreitet. Sie ermöglicht es, den grünen Hintergrund durch ein Hintergrundbild oder einen Hintergrundfilm zu ersetzen, so dass es scheint als wären die Personen oder Objekte an diesem anderen Ort. Insbesondere in Nachrichtensendungen oder bei Wettervorhersagen wird diese Technik oft verwendet. Neben einer guten Ausleuchtung der zu filmenden Szene wird auch ein grüner Hintergrund benötigt.

Die GreenScreen-Methode einfach erklärt

GreenScreen mit iMovie auf dem Mac

GreenScreen mit iMovie auf dem iPhone oder iPad

  • Die iOS-GreenScreen DoInk-App bietet deutlich mehr Möglichkeiten als iMovie, ist allerdings nicht kostenlos.
  • Eine weitere Möglichkeit wäre die iOS-GreenScreen Veescope-App. Die kostenlose Version erzeugt alledings ein Wasserzeichen im Video.
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